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1. Rang Wettbewerb Erneuerung Pfarreiheim St. Martin Baar 
2017 -

WB Pfarreiheim Baar aardeplan Titelbild

 

WB Baar_Situation_kl.jpg WB Pfarreiheim Baar aardeplan Foyer
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Pfarreiheim Bestand  

Bilder und Pläne: Projektstand  Wettbewerb

Letztes Bild: Bestand

Das zentral gelegene Pfarreiheim St. Martin der Katholischen Kirchgemeinde Baar bildet gemeinsam mit der markanten Kirche St. Martin und dem Pfarramt St. Martin ein Ensemble, umgeben von Wohnbauten. Das künftige Erscheinungsbild des Pfarreiheims soll sich mit einer farblich zurückhaltenden Fassadengestaltung in die klare Hierarchie einordnen. Der Entwurf verfolgte drei Wirkungen auf den Betrachter: Offenheit (grosszügige Eingänge, Licht), Vertrautheit (Fassade, Rückzug Attika) und Einheit (Fassade als Hülle).
Im nahezu quadratischen Baukörper gibt es zwei Nutzungszonen, welche räumlich und strukturell getrennt werden: Eine private Wohnzone und die öffentliche/halböffentliche Zone mit Räumen für das Pfarreiheim.
Das nun durchlaufende Trottoir, sowie die hindernisfreie Rampe in Verbindung mit den Treppenstufen bieten für die Fussgänger künftig einen sicheren Zugang zum Pfarreiheim.
Durch einen grosszügigen Glaskubus in der Ostfassade gelangt man in das Foyer, welches sich auf der gleichen Ebene befindet wie der Saal und die Betriebsküche. Via Lift oder Treppe werden die Splitlevels bereits im Bereich des Eingangs miteinander verbunden. So können die Garderobe und die Gruppenträume oberhalb sowie die Toiletten-, Gruppen-, Mehrzweck- und Diensträume unterhalb hindernisfrei erreicht werden.
Durch die Glaslaterne in der Decke dringt nun das Licht in den Raum und bietet die idealen Voraussetzungen für die Ausstellung von Bildern und für das Zusammenkommen der Gemeindemitglieder. Die Materialisierung des Foyers ist wertig, langlebig und lässt eine flexible Nutzung zu.
Im Wohngeschoss befindet sich im Zentrum der Glaskubus, welcher die Erschliessungszone mit Tageslicht versorgt und einen halbtransparenten Innenhof für die vier Wohnungen bildet. Die erste Raumschicht in den Wohnungen besteht aus den Eingängen und Nasszellen. In dieser Zone laufen auch die technischen Installationen für die Küchenanschlüsse, Elektrik und Heizung zusammen und werden in die Steigzonen geführt. Die zweite Raumschicht bildet sich aus den Wohn- und Schlafzimmern, welche sich der Fassade entlang aufreihen. Die dritte Raumschicht befindet sich im Aussenraum. Diese Balkonebene hinter den Fassadenprofilen definiert einen geschützten Aussenbereich für die Wohnungen.